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Die Alpenclassics Oktoberfest-Knigge

Es gibt natürlich solche Leute, die sich seit Jahren kein einziges Oktoberfest entgehen lassen. Und dann gibt es aber auch in jedem Jahr wieder jene, die sich zum ersten Mal zum größten Volksfest der Welt aufmachen. Sie stehen dann oft erst mal wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg: Wie soll man sich verhalten? Was ist wichtig zu wissen? Kein Problem, wir verraten hier die wichtigsten 7 Regeln fürs Oktoberfest.

1. Es gibt nur eine Wiesn!
Im Bairischen ist die „Wiesn“ die Singularform. Man geht dementsprechend nicht etwa „auf die Wiesen“ (Mehrzahl). Nein, auf d’Wiesn zu gehen, bedeutet „auf die Wiese“ zu gehen. Denn es gibt nur eine Wiese, nicht mehrere. Zum Glück!

Übrigens: Diese Grammatikregel gilt es auch bei den auch sehr häufig verwendeten Vokabeln "Brezn" und "Haxn" zu beherzigen.

2. Eine Mass - SO spricht man das aus!
Keine Sorge: Ihr müsst jetzt vorab keinen Bairisch-Kurs belegen, um euch hier durchschlagen zu können. Dennoch helfen ein paar Sprachkenntnisse ungemein. Wichtigstes Wort ist „Mass", manchmal noch "Maß" geschrieben - und das A wird kurz und auf keinen Fall lang ausgesprochen! Es klingt also ähnlich wie das Wort „Massen“. Na, dann ist die nächste Massenbestellung ja kein Problem mehr.

bier_013. Trinkgeld ist das A und O
Wer in den Zelten gut Trinkgeld zahlt, muss natürlich einiges blechen, aber er geht selbst auch nicht leer aus. Hier wird jede Mass einzeln gezahlt, daher ist es ratsam, sich mit der Bedienung gut zu stellen. Es ist also zwingend nötig, schon zu Beginn ein gutes Extra draufzuzahlen, damit das Bier auch schmeckt. Will heißen: Eine Mass kostet im Grunde 12 Euro, auch wenn sie offiziell noch keine 11,00 Euro kostet.

4. Beim Trinken bitte sitzen bleiben
Warum? Weil die Kellnerinnen dazu angehalten sind, nur sitzende Besucher zu bedienen. Wer also glaubt, im Biergarten oder Zelt herumstehen und um eine Mass bitten zu können, hat schon verloren. Aber was, wenn das Zelt voll und kein Platz mehr zu haben ist? Es gibt einen Trick: Geht jemand auf die Toilette, setze dich dort hin und bestelle dein Bier. Dann verziehe dich mit deinem Krug schön aus dem Blickfeld der Bedienung, zum Beispiel in den Raucherbereich. Und schwupps, kannst du dein Bier genießen.

5. Bänke: Erst sitzen, dann stehen
Wenn mal irgendwo ein Platz frei ist, sind die Bayern nicht so: Gern kannst du fragen, ob du dich dorthin setzen kannst. Und je später der Abend, desto mehr Spaß kommt auf, und es ist absolut erwünscht, auf den Bänken zu tanzen. Da wird geschunkelt und geschaukelt, und man geht ganz schön auf Tuchfühlung mit seinen neuen Freunden. Also keine Scheu zeigen! Wichtig: Auf die Tische sollte man nicht steigen. Wer das macht, wird sich im Nu von Security-Kräften umzingelt - und dann schnurstracks draußen - befinden.

barometer_20176. Immer reservieren, bitteschön!
Es kann ganz schön frustrierend sein, einen Platz finden zu müssen, denn überall ist reserviert, insbesondere die Logen und Boxen. Und das schon Monate im Voraus. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die Gäste nicht auftauchen, denn die haben sich schließlich schon sehr lange auf ihre Plätze gefreut. Wo es keine Reservierungen gibt: beim Musikerstand und in den Biergärten. Lass dir bloß nicht weismachen, dass es so sei!

Eine wichtige Neuerung für 2017, auf die wir sehr gespannt sind, verspricht hier allerdings etwas Linderung: Die neue, offizielle Wiesn-App verspricht eine Live-Anzeige der Zelt-Auslastung. So wird man - vorausgesetzt, es funktioniert auch - seine Chancen gut einschätzen und Zelte mit Kapazitäten ansteuern.

7. Auf das richtige Festzelt kommt es an
Schottenhamel? Augustiner? Hacker? Alles überaus populäre Zelte, in denen die ersten Besucher schon ab 9 Uhr morgens sitzen. Und Richtung Wochenende ist in diesen Zelten schon mittags kein Platz mehr. Wie wäre es denn mal mit dem Bräurosl, dem Winzerer-Fähndl (Paulaner-Zelt) oder dem Löwenbräu-Zelt? Sie sind schön geräumig und die Chancen sind deutlich besser.

Wer diese sieben Tipps beherzigt, kann sich entspannt auf seinen ersten Oktoberfest-Besuch freuen. Da sind wir neidisch: Das erste Mal auf der Wiesn ist nämlich immer was ganz besonderes! 

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